Orgelneubauten und -restaurierungen (ab 1998/99) in der Erzdiözese Wien

Aktualisierung: 17.3.2005

AU AM LEITHAGEB.

Die 1923 von Josef Huber mit pneumatischer Traktur erbaute Orgel bedurfte dringend einer gründlichen Instandsetzung, um weiter ihre Aufgaben in der Liturgie erfüllen zu können. Von der Firma Bodem wurden die Arbeiten kürzlich durchgeführt. Das Instrument weist folgende Disposition auf:
Manual:
Principal 8'
Gamba 8'
Gedackt 8'
Salizional 8'
Oktave 4'
Flöte 4'
Oktave 2'
Mixtur 1' IV
Pedal:
Subbaß 16'
Oktavbaß 8'
Pedalkoppel

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BAD SCHÖNAU, NÖ.

Neue Orgel, mechanische Spiel- und Registertraktur, Schleifladen, erbaut von Rieger-Orgelbau.

Disposition:
I. Manual (Hauptwerk):
Principal 8'
Octav 4'
Gedackt 8'
Spitzflöte 4'
Flachflöte 2'
Mixtur 1 1/3' IV
Trompete 8'
II. Manual (Schwellwerk):
Holzgedackt 8'
Gamba 8'
Rohrflöte 4'
Sesquialtera 2 2/3' II (2 Züge)
Principal 2'
Quinte 1 1/3'
Pedal:
Subbaß 16'
Principal 8'
Gemshorn 8'
Choralbaß 4'
Koppeln: II/I, I/P, II/P Tremulant

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BRUNN AM GEBIRGE
Pfarrkirche St. Kunigunde

Erbauer: Orgelbau Eisenbarth, Passau
Mechanische Spiel- und Registertraktur, Doppelregistratur und Setzer für späteren Einbau vorbereitet.
Disposition:
Hauptwerk (C-a'''):
Prinzipal 8'
Corno dolce 8'
Octav 4'
Doppelrohrflöte "Cornettino" 4'
Nasard 2 2/3'
Quarte de Nasard 2'
Terz 1 3/5'
Superoctav 2'
Mixtur IV 1 1/3'
Trompete 8'
Schwellwerk (C-a'''):
Copula 8'
Flauto amabile 8'
Silvestrina 8'
Viola celesta 8'
Geigenprinzipal 4'
Querflöte 4'
Piccolo 2'
Progressio II-IV 2'
Larigot 1 1/3'
Clarinette 8'
Hautbois 8'
Pedal (C-f'):
Subbaß 16'
Offenbaß 8'
Violon 8'
Choralbaß 4'
Posaune 16'
Koppeln: I/P, II/P, II/I, 16'II, durchkoppelnd.
Tremulanten für Hauptwerk und Schwellwerk.

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ERNSTBRUNN, NÖ.

Orgelneubau durch die Firma Rieger, Schwarzach. Mechanische Spiel- und Registertraktur.

Disposition:
Hauptwerk:
Principal 8'
Hohlflöte 8'
Gamba 8'
Octave 4'
Spitzflöte 4'
Flachflöte 2'
Mixtur 2'
Trompete 8'
Positiv:
Holzgedackt 8'
Rohrflöte 4'
Sesquialtera 2 2/3' + 1 3/5'
Principal 2'
Quinte 1 1/3'
Scharff 1'
Dulcian 8'
Pedal:
Subbaß 16'
Principal 8'
Gedackt 8'
Choralflöte 4'
Fagott 16'
Koppeln: II-I, I-Ped, II-Ped
Tremulant

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FRANZENSDORF

Die Orgel wurde 1844 von Josef Loyp ursprünglich als zweimanualige mechanische Schleifladenorgel mit 17 Registern erbaut, wobei das zweite Manual später entfernt wurde. Das nunmehr einmanualige Werk mit 13 Registern wurde durch die Firma Josef Diethard Pemmer restauriert.

Disposition:
Manual (C-f'''):
Prinzipal 8' (Prospekt)
BordunFlöte 8'
Gedeckt 8'
Oktav 4'
Doppelflöte 4'
Quint 3'
Superoktav 2'
Mixtur III 1 1/3'
Pedal (C-H):
Subbass 16'
Cellobass 8'
Quintbass 5 1/3'
Oktavbass 4'

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GAWEINSTAL

Neue Orgel mit rein mechanischer Spiel- und Registertraktur, erbaut von Adolf H. Donabaum, Wien.

Disposition:
Hauptwerk (I. Man.)
Prinzipal 8'
Hohlflöte 8'
Rohrflöte 8'
Salizional 8'
Oktave 4'
Flöte 4'
Quinte 2 2/3'
Superoktave 2'
Gemshorn 2'
Terz 1 3/5'
Mixtur IV 1 1/3'
Trompete 8'
Rückpositiv (II. Man.)
Copula major 8'
Praestant 4'
Copula minor 4'
Oktav 2'
Quinte 1 1/3'
Superoktav 1'
Pedal:
Subbass 16'
Violon 16'
Oktavbass 8'
Choralbass 4'
Fagott 16'
Posaune 8'
Koppeln: RP-HW, RP-Ped., HW-Ped.

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GRÜNBACH AM SCHNEEBERG

Mit der Segnung am 29. September 2002 wurden die Restaurierungsarbeiten an der Orgel der Pfarrkirche von Grünbach am Schneeberg durch die Firma Christoph Allgäuer abgeschlossen. Es wurde dabei großer Wert darauf gelegt, die vom Wiener Orgelbauer Franz Ullmann im Jahre 1864 erbaute Orgel nicht nur zu sanieren, sondern auch den Originalzustand wieder herzustellen.
Daher wurden die im Krieg zwangsweise abgelieferten, und später mit minderwertigem Material ersetzten Prospektpfeifen (Prinzipal 8´und teilweise Octav 4´) durch neue Zinnpfeifen ersetzt. Auch die Pfeifen des Registers Quinte 2 2/3´wurden nach Machart und Legierung von Ullmann neu angefertigt und anstelle des "Salizyonal" eingebaut, um wieder das ursprüngliche Klangbild zu erreichen. Die Pedalklaviatur und der Tastenbelag der Manualklaviatur wurden erneuert.

Die Disposition der Orgel lautet nun:
Manual C-f´´´ (54 Tasten/Töne) Pedal C-h (24 Tasten/12 Töne)
Prinzipal 8´
Copula 8´
Flöte 4´
Octave 4´
Sup:Octave 2´
Quinte 2 2/3´
Mixtur 1 1/3´ III
Subbass 16´
Violonbass 8´
Octavbass 8´

Spielhilfen: Pedalkoppel für C-h ohne Repetition (als rückführbare Trakturkoppel eingebaut)

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HEILIGENKREUZ
Bernardikapelle im Stift

Restaurierung des Orgelpositivs durch die Firma Allgäuer, Grünbach. Das Instrument, erbaut für die Schlosskapelle Strelzhof ,welches ursprünglich zum Stift Neukloster in Wiener Neustadt gehörte und aus wirtschaftliche Gründen im 19. Jahrhundert verkauft werden musste, fand in der nahen Friedhofskirche der Pfarre Würflach (ebenfalls eine "Neukloster"-Pfarre, die im Zuge der Übernahme des von Friedrich III. 1444 gegründeten Stiftes durch das Zisterzienserstift Heiligenkreuz in den achtziger Jahren des 19, Jahrhunderts eine "Heiligenkreuzer" Pfarre wurde) Aufstellung. Im Zuge der anstehenden Restaurierung dieses Instruments durch das Stift Heiligenkreuz fand es nunmehr ihren Platz in der Bernardikapelle des Stiftes. Bei den Restaurierungsarbeiten stellte sich heraus, dass das Instrument vermutlich von Christoph Erler erbaut worden sein dürfte.

Disposition:
Manual (C-f''', chromatisch):
Coppel 8'
Octave 4'
Flöte 4'
Octav 2'
Mixtur II 1 1/3'

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HOHENAU AN DER MARCH, NÖ.

Neubau einer Brüstungsorgel durch die Firma Wolfgang Bodem, Leopoldsdorf bei Wien.

Disposition:
Grand Orgue (C-g3): Récit expressive (C-g3): Pedale (C-f1):
Bourdon 16'
Montre 8'
Flûte harmonique 8'
Bourdon 8'
Prestant 4'
Doublette 2'
Cornet V (ab f0)
Fourniture III

Trompette 8'
Cor de nuit 8'
Viole de gambe 8'
Voix celeste 8'
Flûte octaviante 4'
Octavin 2'
Basson-hautbois 8'
Voix humaine 8'
Tremblant doux
Soubasse 16'
Flûte 8'
Bombarde 16'

3 Normalkoppeln alternierend Züge / Pistons
mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur

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KETTLASBRUNN

Orgelneubau durch die Firma Pflüger (Vorarlberg), wobei das bestehende Orgelgehäuse saniert und in das bisher stumme Brüstungspositiv 6 Register eingebaut wurden.

Disposition:
Hauptwerk (C-g3):
Principal 8'
Hohlflöte 8'
Oktav 4'
Spitzflöte 4'
Superoktav 2'
Sesquialtera II (2 2/3' als Vorabzug)
Mixtur IV 1 1/3'
Trompete 8'
Tremulant

Koppeln: HW-P, RP-P, RP-HW
Rückpositiv (C-g3):
Copl 8'
Rohrflöte 4'
Principal 2'
Quint 1 1/3'
Cymbel II 1'+2/3' (1' als Vorabzug)
Krummhorn 8'
Pedal (C-f1):
Subbass 16'
Octavbass 8'
Gedecktbass 8'
Choralbass 4'
Posaune 16'

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KLEINMARIAZELL

Orgelneubau in das historische Barockgehäuse durch die slowenische Orgelbaufirma Anton Skrabl, wobei das durch die Firma Johann M. Kauffmann Ende des vorigen Jahrhunderts eingebaute Orgelwerk in die Herz Mariä-Kirche nach Wiener Neustadt transferiert wurde.

Disposition:
Hauptwerk:
Prinzipal 8'
Flöte 8'
Quintadena 8'
Octave 4'
Holzflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Superoktave 2'
Mixtur IV 1 1/3'
Positiv:
Copula Major 8'
Copula Minor 4'
Prinzipal 4'
Prinzipal 2'
Quinte 1 1/3'
Cimbel III 1'
Pedal:
Subbaß 16'
Prinzipalbaß 8'
Quinte 5 1/3'
Octavbaß 4'

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LEOPOLDSDORF BEI WIEN

Orgelneubau durch die Firma Wolfgang Bodem, Leopoldsdorf.

Disposition:
1. Manual (C-f'''):
Principal 8' (Prospekt)
Holzflöte 8'
Octave 4'
Dulciana 4'
Gemshorn 2'
Mixtur IV 1 1/3'
2. Manual (C-f'''):
Copula 8'
Holzflöte 4'
Principal 2'
Terz 1 3/5'
Quinte 1 1/3'
Pedal (C-f'):
Subbaß 16'
Oktavbaß 8'
Choralbaß 4'
Normalkoppeln.

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LICHTENWÖRTH

Die von der Firma Rieger-Jägerndorf erbaute pneumatische Kegelladen-Orgel in der Pfarrkirche hat 17 teilweise sehr charakteristische Stimmen auf zwei Manualen und Pedal in einem zweiteiligen, neugotischen Gehäuse mit freistehendem Spieltisch. Wegen der starken Verschmutzung, der unausgeglichenen Intonation und häufig aufgetretener technischer Mängel vor allem im Bereich der pneumatischen Ton- und Registertraktur war eine umfassende Instandsetzung notwendig geworden. Die Arbeiten wurden von der Firma Orgelbau Wolfgang Karner aus Haderswörth durchgeführt.

Disposition:
I. Manual (C-f''') II. Manual (C-f''') Pedal (C-d')
Prinzipal 8' (Prospekt in Zink)
Gambe 8'
Salicional 8'
Bourdon 16' (ab c2 gedeckt, doppelt labiert)
Hohlflöte 8'
Octave 4'
Rohrflöte 4' (doppelt labiert)
Mixtur 2 2/3' IV (Quintrepetition bei f2 und c3)
Geigenprinzipal 8'
Dolce 4'
Vox coelestis 8' (Schwebung ab c, Streichbärte)
Äoline 8'
Flute harmonique 8' (ab c1 Metall 16´- Länge)
Octavbass 8'
Subbass 16'
Violon 16'
Cello 8'

Koppeln: I/II, P/I, P/II, Superoctav II/I, Suboctav II/I
Kombinationen: Piano / Mezzoforte / Forte
Schweller für das II. Manual
Crescendo-Walze

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MARIA SCHUTZ, NÖ.

Die W. Walcker-Mayer-Orgel, Opus 5506 aus dem Jahre 1972 in der Wallfahrtskirche Maria Schutz wurde durch Orgelbaumeister Wilhelm Reichhold von der Firma M. Walcker-Mayer Guntramsdorf einer grundlegenden Reinigung, technischen Überholung, Stimmung und Nachintonation unterzogen. Das Instrument präsentiert sich nunmehr in einem technisch wie klanglich einwandfreien Zustand und ermöglicht mit seinen 24 Registern auf 2 Manualen mit Pedal auch weiterhin eine vielseitige Verwendbarkeit in Liturgie und Konzert.

Disposition
I. Manual (Rückpositiv, C - g'''):
Rohrflöte 8'
Prinzipal 4'
Gedacktflöte 4'
Blockflöte 2'
Sesquialtera II
Quinte 1 1/3'
Zimbel III
Krummhorn 8'
II. Manual (Hauptwerk, C - g'''):
Pommer 16'
Prinzipal 8'
Gedackt 8'
Oktave 4'
Spitzflöte 4'
Superoktave2'
Quinte 1 1/3'
Mixtur V
Scharf IV

Trompete 8'
Pedal (C -f'):
Subbass 16'
Oktavbass 8'
Rohrgedackt 8'
Gemshorn 4'
Rohrpfeife 2'
Fagott 16'

Mechanische Schleifladenorgel

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MISTELBACH, NÖ.

Einbau einer mechanischen Schleifladenorgel mit freistehendem Spieltisch durch die Fa. Pflüger (Vlbg.) in das neue Eichengehäuse. Detaillierte Auskunft über die neue Orgel und 500 Jahre Kirchenmusik gibt die in der Pfarre erhältliche Broschüre. (Pfarramt, Marienplatz 1, 2130 Mistelbach od. info@kantorei.at).

Disposition:
Hauptwerk (C-g'''):
Bordun 16'
Principal 8'
Hohlflöte 8'
Octav 4'
Blockflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Octav 2'
Mixtur IV 1 1/3'
Cymbel III 2/3'
Cornett ab g 2 2/3'
Trompete 8'
Schwellwerk (C-g'''):
Portun 8'
Bourdon 8'
Viola d' Gamba 8'
Unda maris 8'
Principal 4'
Traversflöte 4'
Nasard 2 2/3'
Nachthorn 2'
Terz 1 3/5'
Mixtur IV 2'
Fagott 16'
Tromp.harm. 8'
Oboe 8'
Tremulant
Rückpositiv (C-g'''):
Holzgedackt 8'
Prästant 4
Rohrflöte 4'
Sesquialter ab g° II 2 2/3'
Flageolet 2'
Quintlein 1 1/3'
Scharff IV 1'
Krummhorn 8'
Pedal (C-f'):
Principalbass 16'
Subbass 16'
Octavbass 8'
Gedacktbass 8'
Choralbass 4'
Mixtur IV 2 2/3'
Posaune 16'
Trompete 8'

Koppeln: SW/HW, RP/HW, SW/RP, HW/Ped., SW/Ped., RP/Ped.
Mechanische Traktur, Setzeranlage, Eichengehäuse
Disposition: K. M. Heger

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MUTHMANNSDORF
Filialkirche Stollhof

Als Dauerleihgabe von Stift Heiligenkreuz wurde in der Filialkirche Stollhof die 1976 von Arnulf Klebel für die Bernardikapelle des Stiftes erbaute mechanische Schleifladenorgel ab 5. 4. 1999 zur Verfügung gestellt. Sie hat folgende Disposition:
Hauptwerk:
Rohrflöte 8'
Prinzipal 4'
Mixtur III
Oberwerk:
Gedeckt 8'
Blockflöte 4'
Prinzipal 2'
Pedal:
Subbass 16'
Rohrgedackt 8'
Pommer 4'
Koppeln: HW/Ped, OW/Ped., OW/HW

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NAPPERSDORF

Restaurierung der mechanischen Schleifladenorgel, erbaut 1858 von Franz Meinl, durch Orgelbaumeister Josef Pemmer aus Purk im Waldviertel, wobei das Instrument um ein Manual erweitert wurde.

Disposition:
I. Manual (C-d''', 51 Töne): II. Manual (C-d''', 51 Töne): Pedal (C-H, 12 Töne):
Prinzipal 4' (Zinn, Prospekt)
Nachthorn 8' (Holz offen)
Gedeckt 8' (Holz gedeckt)
Salizional 8' (Zinn)
Waldhorn 4' (Holz offen)
Quint 3' (Zinn)
Oktav 2' (Zinn)
Mixtur 1' IV (Zinn)
Prinzipal 2' (Zinn)
Coppl 8' (Holz)
Coppl 4' (Holz)
Zimbel 1' II (Zinn)
Subbass 16' (Holz gedeckt)
Choralbass 8' (Holz offen)
Quintbass 5 1/3' (Holz offen)
Oktavbass 4' (Holz offen)

Manualkoppel II-I

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RÖSCHITZ

Die historische Silberbauer-Orgel in der Pfarrkirche wurde durch die Firma Christoph Allgäuer, Grünbach am Schneeberg restauriert worden.

Disposition:
1. Manual (Hauptwerk, C-c''') 2. Manual (Positiv, C-c''') Pedal (C-a0, 12 Töne auf 18 Tasten)
Principal 8'
Bordun 8'
Octav 4'
Dulciana 4'
Quinte 2 2/3'
Superoctav 2'
Cimbel 1 1/3' II
Mixtur 1' III
Coppel 8'
Flöte 4'
Principal 4'
Octav 2'
Subbaß 16'
Octavbaß 8'
Choralbaß 4'

Manualschiebekoppel II/I
Kalkantenzug

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SCHWADORF

Die Ullmann-Orgel von 1860 bedurfte einer Reinigung und Sanierung. Bei dieser Gelegenheit wurde das Pedal im Umfang erweitert, der Prospekt getauscht und ein Brüstungspositiv hinzugefügt. Die Arbeiten wurden durch die Firma Christoph Allgäuer vor kurzem abgeschlossen. Die Orgel weist nunmehr folgende Disposition auf:
I. Manual (Ullmann)
Principal 4' (Prospekt)
Gedeckt 8'
Flöte 4'
Quinte 2 2/3'
Oktav 2'
Mixtur 1 1/3'
II. Manual (neu)
Copel 8'
Spitzgambe 8'
Flöte 4'
Principal 2'
Pedal (Ullmann, erweitert)
Violonbaß 16'
Oktavbaß 8'
Normalkoppeln

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ST. EGYDEN AM STEINFELD, NÖ.

Die von der J. M. Kauffmann in der Pfarrkirche vermutlich Ende des 19. Jh. erbaute Kegelladen-Orgel mit mechanischer Ton- und pneumatischer Registertraktur hat 8 Stimmen auf einem Manual und Pedal. Das neobarocke Gehäuse ist zweiteilig mit einem Verbindungsgewölbe über dem Emporenfenster, sie hat einen freistehenden Spieltisch. Wegen der starken Verschmutzung, der unausgeglichenen Intonation und häufig aufgetretener technischer Mängel vor allem im Bereich der Traktur war eine gründliche Reinigung, technische Überholung, Intonation und Stimmung notwendig geworden. Die Arbeiten wurden von der Firma Orgelbau Wolfgang Karner aus Haderswörth durchgeführt.

Disposition:
Manual (C - f'''):
Prinzipal 8'
Octave 4'
Mixtur 2 2/3' III
Salicional 8'
Bourdon 8'
Flöte 4'
Pedal (C - d'):
Subbass 16'
Violon-Cello 8'

Koppeln: P/I mechanisch mit pneumatischer Einschaltung
Spielhilfen: Feste Kombinationen F(orte), T(utti), A(bsteller)
Stimmung: 438 Hz bei 28 ° C

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STAATZ

Orgelneubau in das historische Orgelgehäuse durch die Firma Sauer.

Disposition:
Hauptwerk (I. Manual):
Bordun 16'
Prinzipal 8'
Rohrflöte 8'
Gamba 8'
Oktave 4'
Spitzflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Superoktave 2'
Cornett III 2 2/3'
Mixtur V 2'
Zimbel III 1'
Trompete 8'
Tremulant
Schwellwerk (II. Manual):
Holzflöte 8'
Salicional 8'
Vox coelestis 8'
Ital. Prinzipal 4'
Traversflöte 4'
Nasat 2 2/3'
Oktavin 2'
Terz 1 3/5'
Scharff IV 1 1/3'
Oboe 8'
Tremulant
Pedal:
Violon 16'
Subbaß 16'
Oktavbaß 8'
Cello 8'
Choralbaß 4'
Gedacktbaß 8'
Posaune 16'
Trompete 8'
Normalkoppeln

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WEIDLING bei Klosterneuburg

Nachdem sich die pneumatische Panhuber-Orgel aus dem Jahr 1931 als mit vernünftigem Aufwand nicht mehr zu reparieren erwiesen hatte (entsprechende Gutachten wurden eingeholt), erhielt die Pfarrkirche Weidling eine neue zweimanualige Orgel mit Schleifladen und mechanischer Traktur von der Firma Wolfgang Eisenbarth aus Passau.

Disposition:
Hauptwerk (I. Manual, C-g'''):
Prinzipal 8'
Gedackt 8'
Octave 4'
Rohrflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Flautino 2'
Terz 1 3/5'
Mixtur III-IV 1 1/3'
Nebenwerk (II. Manual,C-g'''):
Flauto amabile 8'
Dulciana 8'
Querflöte 4'
Dolkan 2'
Larigot 1 1/3'
Klarinette 8'
Tremulant
Pedal (C-f'):
Subbaß 16'
Octavbaß 8'
Choralbaß 4'
Koppeln II/I, I/P, II/P
(alternierend als Zug oder Tritt)

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WEISSENBACH AN DER TRIESTING, NÖ.

Die im Jahre 1893 von Franz Capek aus Krems erbaute zweimanualige Glasplättchenladen-Orgel mit mechanischer Traktur wurde durch die Firma F. Salomon einer Reparatur, Nachintonation und Stimmung unterzogen.

Disposition:
I. Manual (C - f'''):
Bourdon 16' ab c
Prinzipal 8'
Gambe 8'
Tibia 8'
Oktav 4'
Mixtur 2 2/3'
II. Manual (C - f'''):
Salicional 8'
Flöte amor 8'

Zartflöte 4'
Pedal (C - h):
Violonbass 16'
Cellobass 8'

Koppeln: I - P, II - P, II - I
Feste Kombinationen: Auslöser - Piano - Forte - Fortissimo - Pleno - Absteller

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WIEN I, HOFBURGKAPELLE

"Unter den Instrumenten, welche ebenso der frühesten wie der neuesten Zeit angehören, ist billig an der Spitze zu nennen: Die Orgel, die Königin aller Instrumente, die mit ihren Klängen der Weihe und Kraft sowohl selbständig als auch als Grundlage der Begleitung des Gesanges die grössten Räume zu erfüllen vermag." Ludwig Ritter von Köchel, Die Kaiserliche Hof-Musikkapelle in Wien von 1543 -1867 (Wien 1869) 23.
"Die Orgel ist ein Aerophon (Lufttöner) aus skalenmäßig gestimmten Eintonpfeifen, die durch ein Gebläse gespeist und durch Klaviaturen eingeschaltet werden." Curt Sachs (1919).
Die Vorgänger-Orgeln in der Hofburgkapelle

  • Achtzehntes und neunzehntes Jahrhundert
    Stiche aus dem achtzehnten Jahrhundert zeigen, dass sich die Orgel zunächst im Kirchenschiff befand. 1763 baut J. F. Ferstl eine Orgel auf der linken Seite der Unteren Empore; das Instrument wird 1795 und 1798 durch Johann Wimola repariert. 1802/03 errichtet Hoforgelbauer Johann Wiest einen Neubau an der Emporenrückwand unter Verwendung alter Pfeifen. Das Instrument hat 20 Register, verteilt auf Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal. Die 1803 von Salieri kollaudierte Orgel wird schon bald bemängelt; sie sei so "kraftlos, dass sie mehr einem Positiv, als was sie eigentlich sein sollte" glich, außerdem ist sie trotz häufiger Wartung ständig verstimmt.
    Die massiven Platzprobleme auf der unteren Empore führen zu ungewöhnlichen Lösungen von Werkverteilung und Gehäusegestaltung. Der neue Hoforgelbauer Christoph Erler plant, den Spieltisch auf der Musikempore, das Werk auf der mittleren Empore unterzubringen; Hoforganist Henneberg schlägt dafür die Disposition vor. Der englische Verleger und Organist Vincent Novello lobt die Orgel 1829 bei einem Wienbesuch als "eine der besten kleineren Orgeln, die ich bisher gehört habe". Dreißig Jahre später ist davon keine Rede mehr; Hofkapellmeister Ignaz Assmayr (Hoforganist von 1825-1846) urteilt drastisch: "Die Orgel der k. k. Hofburgpfarrkirche ist im Laufe der Jahre dermaßen veraltet und abgenützt, dass mit ziemlicher Sicherheit behauptet werden kann, dass in keiner Pfarrkirche Wiens ein weniger brauchbares Orgelwerk . . . zu finden ist."
    Die Diskussion um die Orgel erhitzt sich, bis man 1862 dem schlesischen Orgelbauer Carl Friedrich Ferdinand Buckow den Auftrag für eine neue Orgel erteilt. Diese Orgel, das Instrument Anton Bruckners, wird auf der oberen Empore aufgestellt und überdauert immerhin ein Jahrhundert.
  • Zwanzigstes Jahrhundert
    Die Buckow-Orgel steht allerdings im Gegensatz zu den aufführungspraktischen Anforderungen der Hofmusikkapelle, und die Orgeldiskussion beginnt wieder. 1940 wird mit der Göttinger Firma Paul Ott ein Vertrag über eine neue Orgel mit 28 Stimmen auf drei Manualen abgeschlossen. Große Zinnpfeifen der alten Orgel werden bei einem Bombenangriff in Göttingen vernichtet; der Neubau wird nicht ausgeführt. Aus Platzgründen erfolgte 1951 die Versetzung der alten Orgel in den Turmbogen; das neugotische Gehäuse wurde entfernt, ein "blinder" Zinkprospekt errichtet, Traktur und Windladen mangelhaft repariert. 1962 wurde die historische Orgel endgültig durch einen Neubau der Firma Walcker-Mayer ersetzt. Die abgetragene Buckow-Orgel wurde 1968 dem Technischen Museum Wien überlassen, wo sie heute noch ausgestellt ist.
    Zuletzt erforderte der Zustand der Walcker-Orgel monatliche Reparaturen für einen Notbetrieb. Ein Stimmen der Mixtur war nicht mehr möglich, die Intonation war ungleichmäßig, der Klang breiig und inhomogen. Eine Generalsanierung kam nicht in Frage; 2001 wurde der Auftrag für einen Neubau an die Orgelbau Kuhn AG erteilt.

Disposition:
Hauptwerk:
Principal 8'
Dulciana 8'

Bourdon 8'
Octave 4'

Rohrflöte 4'
Quinte 2 2/3'

Superoctave 2'
Terz 1 3/5'

Mixtur IV 2'
Trompete 8'
Schwellwerk:
Bourdon 16'
Hohlflöte 8'
Salicional 8'
Voix Céleste 8'
Principal 4'
Traversflöte 4'
Flageolet 2'
Cornet II 2 2/3'
Scharff III 1 1/3'

Oboe 8'
Voix humaine 8'
Tremulant
Pedal:
Subbass 16'
Octavbass 8'
Bourdon 8'

Octave 4'
Basson 16'
Basson 8'

Koppeln: II - I, II - I Sub, I - P, II - P
Mechanische Spieltraktur, Doppelte Registertraktur, Elektronisches Setzersystem
Insgesamt 1654 Pfeifen, davon 92 aus Holz

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WIEN I - UNIVERSITÄTSKIRCHE

Orgelneubau von Freiburger Orgelbau, Hartwig Späth, D-79232 March-Hugstetten.

Disposition:
GRAND ORGUE (Manual I, C-g3): POSITIF (Manual II, C-g3): RÉCIT EXPRESSIF (Manual III, C-g3): PÉDALE (C-f1):
Montre 16'
Montre 8'

Bourdon 8'
Flûte harmonique 8'
Violoncelle 8'
Prestant 4'
Doublette 2'*
Cornet 8' V (ab g0)*
Fourniture 2' V*
Bombarde 16'*
Trompette 8'*
Diapason 8'
Cor de Nuit 8'
Salicional 8'

Unda maris 8' (ab c0)
Prestant 4'
Flûte douce 4'
Nazard 2 2/3'*
Quart de Nazad 2'*
Tierce 1 3/5'*
Plein Jeu 1 1/3' IV*
Clarinette 8'*
Bourdon doux 16'
Bourdon 8'
Viole de Gambe 8'
Voix Céleste 8' (ab c0)
Flûte traversière 8'
Flûte octaviante 4'
Basson-Hautbois 8'
Voix Humaine 8'
Octavin 2'*
Carillon 2 2/3' III*
Trompette harmonique 8'*
Clairon harmonique 4'*
Basse acoustique 32'
Contrebasse 16'
Soubasse 16'
Flûte 8'
Bombarde 16'*
Trompette 8'*

Clairon 4'*

  • Spielhilfen als Fußtritte (von links nach rechts): Tirasse G.O - Tirasse P. - Tremolo P. (erhöht) - Anches Pedale - Octaves graves R./G.O - Octaves graves R. -Sequence (erhöht) - Expression R. - Sequence (erhöht) - Anches G.O - Anches Pos. - Anches R. - Tremolo R. (erhöht) - Copula P. /G.O - Copula R./G.O - Copula R./P.
  • Koppeln und Tremulanten wechselwirkend als Fußtritt oder Registerzug
  • Appels d'Anches ausschließlich als Fußtritt zum Einhaken
  • Sequence-Schalter als Druckknopf im Manual und Pedal
  • Tontraktur: mechanisch mit Mini-Barker und stufenlos einstellbarem Druckpunktminderer
  • Registertraktur: mechanisch mit optionell schaltbarer elektronischer Setzerkombination (abrufbar über eine unter der G.O. aufklappbaren Steuerungsleiste).

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WIEN VI, ST. JOSEF IN DER LAIMGRUBE

Generalinstandsetzung der pneumatischen Orgel durch die Firma Anton Hocker.
Disposition:
I. Manual:
Prinzipal 8'
Bourdon 8'
Flöte 4'
Salizional 8'
Oktav 4'
Mixtur
II. Manual:
Geigenprinzipal 8'
Lieblich Gedeckt 8'
Aeoline 8'
Engelsstimme 8'
Flaut amabile 4'
Pedal:
Subbaß 16'
Posaune 16'
Cello 8'
Oktavbaß 8'

Kollektive: Pianissimo, Mezzoforte, Forte, Fortissimo, Exclusiv, Prinzipalchor, Geigenchor, Flötenchor, Generalkoppel, Kalkant
Koppeln: Manualkoppel II zu I und I zu II, Pedalkoppel I, Pedalkoppel II, Pedal zu I. Man., Pedal zu II. Man., Pedal-Oberkoppel, I Man. Superkoppel und Subkoppel, II. Man. Superkoppel und Subkoppel, Subkoppel II zu I.

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WIEN VII - LAZARISTENKIRCHE
von Johann Marcellinus Kauffmann, 1927.

In den Jahren 1860-1862 wurde auf dem Schottenfeld für die Lazaristen eine Missionskirche nach Plänen des Architekten Friedrich Freiherr von Schmidt errichtet. Die Lazaristen, die 1855 nach Wien kamen, sind eine Gemeinschaft von Weltpriestern, die sich eigentlich "Kongregation der Mission vom hl. Vinzenz von Paul" nennt. Am Vorabend des 8. Dezembers 1862 wurde die Kirche von Kardinal Othmar von Rauscher auf den Titel "Unbefleckte Empfängnis" geweiht.
Für diese Kirche lieferte Matthäus Mauracher Anfang September 1862 eine zweimanualige Orgel mit 25 Registern und einem Crescendo und baute sie in den neugotischen Orgelkasten des Salzburger Tischlers Josef Wessiken ein.
1899 erweiterte Josef Mauracher die Orgel auf 42 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal und stattete sie mit einer pneumatischen Spiel- und Registertraktur aus. Um Platz für die vielen Pfeifen zu gewinnen, hob er das Gehäuse um einen halben Meter an und entfernte das Orgeldach.
Aber schon 1924 drängte Heinrich Schieder, Kirchenpräfekt in der Kaiserstraße, auf einen Orgelumbau. Es sollten nicht nur die fehlenden Prospektpfeifen, die 1917 für Rüstungszwecke eingeschmolzen worden waren, ersetzt, sondern das Werk um mehrere Register erweitert werden.
Mit den Arbeiten wurde die Wiener Orgelbaufirma Johann Marcellinus Kauffmann beauftragt, die die Orgel 1927 auf 52 klingende Register, verteilt auf vier Manuale und Pedal, erweiterte. Diese Orgel war nicht nur die erste viermanualige Kirchenorgel Wiens, sondern verfügte, als weitere Besonderheit, über ein Fernwerk. Das Fernwerk ist eine kleine Orgel, die im Dachboden der Kirche untergebracht ist. Von dort wird ihr Klang durch einen Schallkanal zur Mitte des Kirchengewölbes geleitet, wo sich eine Öffnung zum Kircheninneren befindet.
1956 erfolgte eine Generalreparatur der Orgel, wobei nicht nur ein Teil der pneumatischen Traktur elektrifiziert, der Winddruck erhöht, sondern auch die Disposition geringfügig abgeändert wurde. Da diese Arbeiten aus finanziellen Gründen nur unzureichend ausgeführt wurden, wichtige Verbesserungen an der Traktur jedoch unterblieben, waren in den vergangenen Jahren immer wieder Reparaturen und Sanierungsarbeiten notwendig.
1999 entschied sich die Pfarre für eine umfassende Instandsetzung der Orgel, wobei die Disposition teilweise auf den Stand von 1927 rückgeführt, die technische Anlage komplett erneuert und die Windversorgung verbessert wurde. Mit dieser Aufgabe wurde die Orgelbaufirma Dipl.-Ing. Wolfgang Bodem aus Leopoldsdorf bei Wien betraut, die vom 3. November 1999 bis Ende Jänner 2001 die Instandsetzung der Orgel durchführte. (Johann Simon Kreuzpointner)

Disposition:
1. Manual:
Prinzipal 16'
Bourdon 16'
Prinzipal 8'
Viola baritona 8'
Gemshorn 8'
Gedeckt 8'
Hohlflöte 8'
Oktav 4'
Hellflöte 4'
Superoktav 2'
Cornett III
Mixtur V
Trompete 8'
Manualkoppel II-I
Manualkoppel III-I
Oberoktav II-I
Unteroktav II-1
2. Manual:
Lieblich Gedeckt 16'
Bourdon Prinzipal 8'
Gamba8'
Salicional 8'
Flöte 8'
Dolce 8'
Prästant 4'
Spitzflöte 4'
Gemshorn 2'
Mixtur IV
Klarinette 8'
Manualkoppel III-II
Oberoktav II
Oberoktav III-II
Unteroktav III-II
3. Manual: (Schwellwerk):
Salicional 16'
Principalino 8'
Aeoline 8'
Vox coelestis 8'
Quintatön 8'
Spitzflöte 8'
Fernflöte 4'
Violine 4'
Harmonia aetherea III

Oboe 8'
Tremulant
Oberoktav III
4. Manual: (Fernwerk):
Ferngedeckt 8'
Fugara 8'
Prinzipal 4'
Mixtur III-V
Vox humana 8'
Oberoktav IV
Unteroktav IV
Pedal:
Untersatz 32'
Contrabaß 16'

Violonbaß 16'
Subbaß 16'
Still Gedeckt 16'
Quintbaß 10 2/3'
Oktavbaß 8'
Baßviola 8'
Gedecktbaß 8'
Quintbaß 5 1/3'
Flöte 4'
Posaune 16'
Trompete 8'
Pedalkoppel I
Pedalkoppel II
Pedalkoppel II
Pedalkoppel IV

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WIEN VIII - BREITENFELD

Neubau der Orgel unter Verwendung von Materialien der ehemaligen Innsbrucker Domorgel durch Peter-Maria Kraus.

Disposition:
1. Manual (Hauptwerk):
Principal major 16'
Bourdon 16'
Principal minor 8'
Rohrgedeckt 8'
Viola da Gamba 8'

Gemshorn 8'
Octav 4'
Rohrflöte 4'
Salicet 4'

Waldflöte 2'
Nasard 2 2/3'
Terz 1 3/5'
Cornett IV-VI 2 2/3' (ab c1 8')
Mixtur VI 2'

Cymbel III 1'
Dulcian 16'
Trompete 8'
Clairon 4'
2. Manual (Schwellwerk):
Fugara 16'
Principal 8'
Tibia 8'
Gamba 8'
Vox Coelestis 8'
Octav 4'
Blockflöte 4'
Piccolo 2'
Violine 4'

Quinte 2 2/3'
Gemshornterz 1 3/5'
Mixtur IV 2'
Trompete harmonique 8'
Clairon harmonique 4'
3. Manual (Unterwerk):
Holzgedeckt 8'
Quintade 8'
Principal 4'
Holzflöte 4'

Superoctav 2'
Quint 1 1/3'

Schwiegel 1'
Mixtur III 1 1/3'
Krummhorn 8'
4. Manual (Fernwerk, geplant):
Weitprästant 8'
Hohlflöte 8'
Salicional 8'
Octav 4'
Spitzflöte 4'
Superoctav 2'
Quint 2 2/3'
Terz 1 3/5'
Mixtur IV 1 1/3'
Subbass 16'
ab Hohlflöte im Schwellkasten
Pedalwerk:
Principalbass 16'
Violon 16'
Subbass 16'
Bourdon HW 16'
Quintbass 10 2/3'

Octavbass 8'
Gedeckt 8'
Gamba SW 8'
Choralbass 4'
Nachthorn 2'

Pedalmixtur III-V 1 1/3'
Sordun 32'
Posaune 16'
Trompete SW 8'
Clairon SW 4'
Koppeln:II-I, III-I, IV-I,
I-4'-I, II-4'-I, II-16'-I,
III-4'-I, III-16'-I,
Koppeln: III-II,
II-4'-II, II-16'-II,
III-4'-II, III-16'-II
Koppeln: III-4'-III, III-16'-III Koppeln: I-P, II-P, III-P,
(IV-P), I-4'-P, III-4'-P

Crescendo Walze, Schweller für ii. Manual, Schweller für III. Manual
Kollektive: Auto-Pedal, Zungen weg, 16' weg, Tutti A, Tutti B
Setzer mit 1000 Speicherplätzen (Laukhuff)

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WIEN IX- ST. JOHANNES NEPOMUK-KAPELLE

Neue mechanische Schleifladenorgel, erbaut durch die Firma Achim Reichmann (Wien).

Disposition:
1. Manual (C-f3):
Flöte 8'
Prinzipal 4'
Doppelflöte 4'
Rohrpommer 4'

Nasard 2 2/3'
Mixtur III-IV
Manualkoppel
2. Manual (C-f3):
Copel 8'
Viola da Gamba 8'
Doppelflöte 4' (Transmission)
Rohrpommer 4' (Transmission)
Nasard 2 2/3' (Transmission)
Spitzflöte 2'
Terz 1 3/5'
Quinte 1 1/3' (Vorabzug)
Tremulant
Pedal:
Subbaß 16'
Oktavbaß 8'
Suavial 4'
I-Pedal
II-Pedal

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WIEN XVI, SANDLEITEN

Zunächst stand die Orgel in einem Vortragssaal in Wien 1, Singerstraße 26, wo die Abteilung Kirchenmusik untergebracht war. 1966 übersiedelte die Abteilung in das adaptierte Ursulinerinnen-Kloster mit der Adresse Wien 1, Seilerstätte 26, wo unsere Orgel das Zimmer 109 bezog. An dieser neuen Heimat der Kirchenmusikabteilung verlor sie nach und nach ihre Bedeutung als Vortrags- und später auch als Unterrichtsorgel durch neu errichtete Konkurrenzinstrumente. Um die Jahrtausendwende reifte an der Kirchenmusikabteilung der nunmehr zur 'Universität für Musik und darstellende Kunst Wien' ernannten Bildungsstätte die Absicht, in das bildnerisch anspruchsvoll gestaltete und daher denkmalgeschützte Gehäuse der Pirchner-Orgel ein neues Orgelwerk einzubauen. Der Leiter der Abteilung Klangdenkmale im Bundesdenkmalamt Ing. Walther Brauneis gelangte aber zu der Ansicht, dass die Orgel nicht zuletzt aus Respekt vor dem Wirken A. Heillers als Ganzes erhaltenswert sei. Also musste die Musikuniversität eine andere Lösung suchen, um im Zimmer 109 zu einer neuen Orgel zu gelangen. Es bot sich die Idee einer Dauerleihgabe, möglichst an eine Kirche, wo das Instrument im Dienste der Kirchenmusik eine würdige, neue Aufgabe finden sollte und so von der Öffentlichkeit als Klangdenkmal wahrgenommen werden könnte. Diese Idee hätte vermutlich auch A. Heiller gefallen, dem die Kirchenmusik stets ein Hauptanliegen war, egal ob als Unterrichtender oder als als Komponist.Unter der Leitung von Ing. Walther Brauneis begab sich im September 2001 eine hochkarätige Kommission, der auch OBM Pirchner angehörte, auf Lokalaugenschein an einige in Frage kommenden Kirchen Wiens, bei dem sich die Pfarrkirche St.Josef-Sandleiten, Wien 16, eindeutig als geeignetster Standort erwies. Die Kirche, erbaut 1935/36, weist einige zeittypische Kunstwerke (u. a. ein Altarfresko von Hans Andre, Glasfenster von Karl Hauk und Albert Paris Gütersloh) von denen die markanten Bemalungen der Orgel stilistisch nicht weit entfernt sind. Neben der architektonischen und akustischen Eignung der Kirche spielte auch der Umstand, dass sich das Geburts-, Wohn- und Sterbehaus A. Heillers in nächster Nähe befindet, zumindest eine ideelle Rolle. Nach Einholung von Kostenvoranschlägen und der Klärung der finanziellen und rechtlichen Grundlagen einer Orgel-Übertragung signalisierten die Teilnehmer einer Pfarrversammlung im April 2002 das eminente Interesse der Sandleitner an dieser Orgel, zumal das Bundesdenkmalamt eine großzügige finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt hatte. Im August 2002 begann die Firma M. Walcker-Mayer / Guntramsdorf, die den Zuschlag für die Übertragung erhalten hatte, ihr Werk und schloss es im Oktober mit den Intonationsarbeiten (Wilhelm Reichhold) am neuen Standort ab. Im November nahm Prof. Mag. Walter Sengstschmid die Kollaudierung der Orgel vor.

Disposition:

Hauptwerk (II. Manual, C - g'''): Rückpositiv (I. Manual, C - g'''): Pedal (C - f'):
Rohrflöte 8'
Prinzipal 4' [Prospekt]
Waldflöte 2'
Sesquialtera 2f. 2 2/3' [von C bis cs 1 1/3']
Mixtur 4f. 1 1/3' [repetiert bei cs, cs1, cs2]

3 Normalkoppeln
Gedackt 8'
Rohrflöte 4'
Prinzipal 2' [Prospekt]
Nasat 1 1/3'
Scharf 3f. 1' [repetiert bei gs, gs1, gs2]

Tremulant [nicht installiert]
Subbass 16'
Oktavbass 8'
Oktave 4'
Fagott 16'

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WIEN XIX, KARMELITENKIRCHE

Die im Jahre 1905 von der Firma Geb. Rieger Jägerndorf erbaute Orgel der Karmeliterkirche in Wien XIX wurde von der Firm Windtner, St. Florian/OÖ, restauriert und am 18.10.2003 geweiht. Die Sanierung der pneumatischen Traktur sowie des Spieltisches stand im Mittelpunkt der Arbeiten; sämtliche 1800 Keilbälgchen der Kegelventile wurden dabei erneuert. Zwei Register, das Lieblich Gedackt 16´ und die Rohrflöte 8´wurden rekonstruiert. Ebenso wurde der originale Zinnprospekt wiederhergestellt. Die Schwelltüren bekamen hocheffiziente Dichtungen. Nach Beendigung sämtlicher Arbeiten wurde das Instrument mit einer gleichschwebenden Stimmung versehen.

Disposition:
I. Manual (C-g'''):
Principal 8'
Bourdon 16'
Gamba 8'
Hohlflöte 8'
Gemshorn 8'
Salicional 8'
Gedeckt 8'
Trompete 8'
Octav 4'
Harmonia aetheria 2 2/3' IV

Rohrflöte 4'
Cornett 8' III-V
Mixtur 2 2/3' IV
II. Manual (C-g'''):
Geigen Principal 8'
Lieblich Gedeckt 16'

Flute harmonique 8'
Aeoline 8'
Vox celestis 8'
Rohrflöte 8'
Octav 4'
Flute octaviante 2'
Pedal (C-f'):
Contrabass 16'
Subbass 16'
Violon 16'
Posaune 16'
Quintbass 10 2/3'
Oktavbass 8'
Cello 8'
Gedecktbass 8'

Koppeln: ManualCoppel II-I, Super Oktavkopppel II. z. I. (nicht ausgebaut), Sub-Octavkopppel II. z. I., Suboctavkoppel II-I, Pedalcoppel I, Pedalcoppel II.
Kollektive: Absteller, Piano, Mezzoforte, Forte, Tutti, Freie Kombination, Crescendo, Rohrwerke.
Tritte: Schwellwerk II. Man., Crescendo, Freie Combination, Absteller für Freie Combination.

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WIEN XXI, DONAUFELD

Die von Franz Josef Swoboda 1910 erbaute Orgel (pneumatische Spiel- und Registertraktur) musste aufgrund starker Verschmutzung und zahlreicher Funktionsstörungen gründlich restauriert werden. Die Arbeiten wurden von Orgelbaumeister Franz Windtner aus St. Florian durchgeführt.

Disposition:

I. Manual (C-g3, 56 Tasten, 68 Töne):
Trompete 8'
Bordun 16'
Principal 8'
Gamba 8'
Salicional 8'
Gedeckt 8'
Soloflöte 4'
Octav 4'
Quinte 2 2/3'
Superoctav 2'
Mixtur 2 2/3'
II. Manual (Schwellwerk, C-g3, 56 Tasten,68 Töne):
Progr. harm. 2 2/3'
Prästant 4'
Flaut amabile 4'
Vox celeste 8'
Aeoline 8'
Lieblich Gedeckt 8'
Geigenprincipal 8'
Quintatön 16'
Basson Oboe 8'
Pedal (C-f1, 30 Tasten und Töne):
Sopran 4'
Octavbass 8'
Cello 8'
Quintbass 10 2/3'
Kontrabass 16'
Violon 16'
Subbass 16'
Posaune 16'

Koppeln:
I. Manual:
Normal Koppel
Octav Koppel abwärts
Octav Koppel aufwärts
Manual Koppel II-I
SBass Koppel C-H Pedal zum I. Manual ub Octav Koppel II-I
Pedal zum I. Manual

II. Manual:
Normal Koppel
Octav Koppel abwärts
Octav Koppel aufwärts
Manual Koppel I-II
Bass-Koppel C-H Pedal zum II. Manual
Pedal zum II. Manual
Pedal:
Pedal Koppel II zu Pedal
Pedal Koppel I zu Pedal
Normal Koppel
Octav Koppel
Rohrwerke ab Kopplung
Generalkoppel
Kalkanten Glocke
Kollektive:
Pianissimo
Piano
Mezzoforte
Forte
Fortissimo
Pleno
Exclusio
Fest eingestellte Registergruppen:
Trompetenchor
Principalchor
Geigenchor
Flötencho
r

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WIEN XXII, ST. MARTIN - ASPERN

25 Jahre lang war die 1813 von Johann Georg Fischer erbaute Orgel verstummt. In den 60er Jahren angestellte Überlegungen betreffend einen Um- oder Neubau (Stichwort: "Fabriksorgel") wurden gottlob wegen Geldmangels nicht in die Tat umgesetzt. Stattdessen versah seit 1975 ein elektronisches Instrument seinen Dienst. Der Initiative des seit 1993 hier tätigen Organisten, Mag. Gerhard Schmiedpeter, ist es zu danken, dass das "künstlerisch und historisch wertvolle Instrument" (Bundesdenkmalamt-Gutachten) nun von der Firma W. Walcker-Mayer restauriert werden konnte. Es handelt sich dabei um eine von nur noch vier erhaltenen Orgeln des Klosterneuburger Stiftsorgelbauers, neben Schöngrabern (1819), Großmugl (1831) und Theiß (1842).

Im Zuge der Arbeiten wurden der Prospekt, die Register Gambe 8' und Pedaltrompete 8', sowie der fehlende 4. Chor der Hauptwerksmixtur neu gebaut. Der Spieltisch erhielt sein ursprüngliches Aussehen wieder, lediglich das 1952 chromatisierte Pedal wurde aus praktischen Gründen so belassen (12 Töne repetierend auf 27 Tasten).

Am 30. Mai 1999 konnte die Orgel durch Pfarrer Mag. Georg Stockert feierlich gesegnet werden. Musikalisch wurde der Festgottesdienst gestaltet vom Kirchenchor und dem Orchester des Schottengymnasiums mit Domorganist Peter Planyavsky und den Gesangssolisten Elisabeth Vsedni, Elisabeth Lang, Franz Fahrleitner und Rudolf Vogel. Zur Aufführung gelangten die Große Orgelsolo-Messe von J. Haydn, das Laudate Dominum von W. A. Mozart, sowie der 150. Psalm aus dem Becker-Psalter von Heinrich Schütz. Leitung und Orgel: Gerhard Schmiedpeter.

Disposition:
Hauptwerk (I. Man.):
Prinzipal 8'
Copula 8'
Viola Gamba 8'
Flöte 4'
Quinte 3'
Oktav 2'
Mixtur 4fach
Trompete 8'
Positiv (II. Man.):
Copula 8'
Prinzipal 4'
Dulcian 4'
Mixtur 2'
Pedal:
Subbaß 16'
Prinzipal 8'
Quinte 6'
Oktav 4'

Koppeln: Manualschiebekoppel II/I, Pedalkoppel I/P
Mechanische Spiel- und Registertraktur, mechanische Schleifladen

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WIENER NEUSTADT
Pfarrkirche Herz Mariä

Die Orgel, welche 1891 von J. M. Kauffmann für die Wallfahrtskirche Kleinmariazell gebaut worden war, wurde in das freigewordene ehemalige Gehäuse der Orgel von Baden / St. Christoph eingebaut, wobei das Positivgehäuse (es sollte ursprünglich in die Brüstung gesetzt werden, wobei man aus statischen Gründen diesen Plan wieder fallen ließ) durch die Firma Franz Windtner, welche die Übertragung und Restaurierung des Orgelwerks durchführte, neu gefertigt wurde. Die Orgel besitzt 13 klingende Register und hat mechanische Kegelladen.

Disposition:
I. Manual (C-f3):
Bourdon 16'
Principal 8'
Flauto major 8'
Viola di Gamba 8'
Octav 4'
Mixtur III 2 2/3'
II. Manual (C-f3):
Geigenprincipal 8'
Liebl. Gedackt 8'
Salicional 4'
Flöte 4'
Pedal (C-d1):
Subbass 16'
Octavbass 8'
Violoncello 8'

Koppeln: Manualcoppel, Pedalcoppel I
Kalkantenruf (in Funktion - kleine Messingglocke im Spieltisch)
Kollektivtritte: Piano, Forte, Tutti

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ZILLINGDORF

Die Orgel wurde 1902 von Matthäus Mauracher aus Graz erbaut und besitzt 8 Manualregister und 2 Pedalstimmen auf pneumatischer Hängeventillade. Die Werke sind in einem Gehäuse c- / cis-seitig hintereinander angeordnet und werden durch pneumatische Ton- und Registertraktur vom freistehenden Spieltisch aus bedient. Sie wurde 2002 von der Firma Franz Windtner instandgesetzt.

Disposition:
Manual (C-f3) Pedal (C-d1)
Bordon 8'
Principal 8'
Gedackt 8'
Gamba 8'
Dolce 8'
Flöte 4'
Octave 4'
Mixtur 2'
Subbass 16'
Cello 8'

Koppeln: Sup.Man.Cop., Sup.Ped.Cop., Ped.Cop.
Kombinationen: MF, FF

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(red)


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